Friedrichshafen-Fischbach 1 steht im Viertelfinale

 

Die Landesliga-Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach haben im Bezirkspokal das Viertelfinale erreicht.
Beim HCL Vogt, dem Gastgeber aus der Bezirksklasse,
setzte sich die Mannschaft von HSG-Coach Alex Göser deutlich mit 33:20 durch.



 

Dabei hatte sich der Favorit vom Bodensee speziell in Halbzeit eins sehr schwer getan.
Denn der Landesliga-Aufsteiger vermisste in der knallgelben Allgäutorhalle gerade im ersten Abschnitt nicht nur die eine oder andere Stütze im Team, sondern vor allem das von einigen HSG-Spielern sonst so gerne genutzte Haftmittel. Der Gebrauch dessen ist jedoch in Vogt verboten, sodass sich die Häfler Spielgemeinschaft so manchen technischen Fehler, einige Ballverluste und ausgelassene Möglichkeiten erlaubte. Dabei war die stark dezimierte HSG FF - gerade einmal zehn Spieler waren einsatzfähig - in den ersten Minuten einigermaßen gut im Spiel und lag nach acht Minuten mit 5:2 vorne.

 Offener Schlagabtausch

In der zwölften Minute drehten die Hausherren nach einem Doppelschlag zum 6:5-Zwischenstand durch Florian Geyer die Partie und lieferten Friedrichshafen-Fischbach bis zum 10:10 nach 25 Minuten einen offenen Schlagabtausch. Erst in der Schlussphase vor der Pausensirene stellten die Gäste vom Bodensee ihr Visier besser ein und verschafften sich einen kleinen Vorteil zum 12:10-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel hatte sich der Landesliga-Aufsteiger gefunden. Die Abwehrarbeit klappte nun flüssiger, die Chancenauswertung verbesserte sich. Infolgedessen bauten die Schützlinge von Cheftrainer Alex Göser und Assistent Ingo Ortlieb ihren Vorsprung nach zwei Dritteln der Begegnung auf 20:13 aus und sollten auch in den Aktionen danach zum erfolgreichen Abschluss kommen. Während Klaus Schmidt nicht nur in der Defensive, sondern auch mit drei verwandelten Siebenmetern zu gefallen wusste, fiel zudem Alex Stehle - der eigentlich für die „Zweite“ der HSG aktiv ist - positiv auf. Darüber hinaus parierte Enrico Göser einige freie Würfe sowie zwei Strafwürfe, nachdem zunächst Philipp Robakowski zwischen den Häfler Pfosten angefangen hatte. Nach 50 Minuten lag die HSG Friedrichshafen-Fischbach I mit 28:15 vorne und gewann den nun immer einseitiger werdenden Vergleich am Ende mit 33:20.
Außerdem konnte sich jeder Feldspieler der HSG FF in die Torschützenliste eintragen. „Ich hatte in der Kabine Aggressivität gegenüber und mehr Druck auf den Gegner verlangt“, sagte Alex Göser hinterher. „Dadurch hat sich unser Gegenstoßspiel wesentlich verbessert. Mit der zweiten Hälfte war ich dann zufrieden, auch wenn nicht alles Gold war was glänzt.“

Austellung HSG: Robakowski, Göser (Tor); Witzemann (5), Fischinger (5), Schöberl (5), Schmidt (5/3), Winghardt (4), Schönefeldt (3), Westerholt (3), Stehle (3).

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